Kaufnebenkosten-Rechner
Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf schätzen: Handänderungssteuer, Notariat, Grundbuch und Schuldbrief – nach Kanton, Kaufpreis und Hypothek als Richtwert.
Was kostet ein Hauskauf zusätzlich zum Kaufpreis?
Neben dem Kaufpreis fallen beim Immobilienkauf in der Schweiz einmalige Nebenkosten an – als Faustregel rund 1 bis 5 % des Kaufpreises, je nach Kanton. Der grösste Posten ist meist die kantonale Handänderungssteuer. Dazu kommen Notariats- und Grundbuchgebühren sowie die Errichtung des Schuldbriefs für die Hypothek. Der Rechner oben schätzt alle vier Posten für deinen Kanton.
Die vier typischen Kaufnebenkosten
- Handänderungssteuer: kantonale Steuer auf den Eigentumsübergang (0–3,3 % des Kaufpreises, je nach Kanton). Grundlage im Rechner sind amtliche ESTV-Daten.
- Notariat / Beurkundung: Der Kaufvertrag muss öffentlich beurkundet werden. Richtwert rund 0,25 % des Kaufpreises (kantonal unterschiedlich).
- Grundbuchgebühr: für den Eintrag des neuen Eigentümers ins Grundbuch. Richtwert rund 0,15 %.
- Schuldbrief-Errichtung: Wird für die Hypothek ein neuer Schuldbrief erstellt, fallen dafür erneut Notariats- und Grundbuchgebühren an – Richtwert rund 0,25 % der Hypothekarsumme.
Warum die Nebenkosten zusätzliches Eigenkapital brauchen
Wichtig: Die Bank finanziert die Kaufnebenkosten nicht mit. Sie kommen zu den mindestens 20 % Eigenkapital hinzu, die du für den Kaufpreis selbst aufbringen musst. Bei einem Objekt von einer Million Franken sind das je nach Kanton schnell 20'000 bis 40'000 Franken extra, die aus eigenen Mitteln kommen. Plane sie von Anfang an ins Budget ein.
Nebenkosten im Griff – die nächsten Schritte
Ob dein Einkommen die Finanzierung dauerhaft trägt, prüfst du mit dem Tragbarkeitsrechner (33-%-Regel). Wie du die Hypothek über die Jahre zurückzahlst, zeigt der Amortisationsrechner. Und weil du als Eigentümer ein fiktives Mieteinkommen versteuerst, lohnt vorab ein Blick auf den Eigenmietwert-Rechner.
Hinweis: Nur die Handänderungssteuer basiert auf amtlichen ESTV-Kantonsdaten. Notariats-, Grundbuch- und Schuldbriefkosten sind mit markttypischen Richtwert-Sätzen geschätzt und variieren je nach Kanton, Notariat und Objekt. Massgebend sind Grundbuchamt und Notariat deines Kantons. Alle Angaben ohne Gewähr.
Häufige Fragen
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten beim Hauskauf in der Schweiz?
Als Faustregel rund 1 bis 5 % des Kaufpreises, stark abhängig vom Kanton. Der grösste Posten ist meist die Handänderungssteuer; dazu kommen Notariats- und Grundbuchgebühren sowie die Errichtung des Schuldbriefs für die Hypothek.
Übernimmt die Bank die Kaufnebenkosten?
Nein. Die Bank finanziert nur den Kaufpreis (bis maximal 80 %). Die Kaufnebenkosten musst du zusätzlich zu den mindestens 20 % Eigenkapital aus eigenen Mitteln aufbringen – plane sie deshalb von Anfang an ins Budget ein.
Was gehört alles zu den Kaufnebenkosten?
Die vier typischen Posten sind: die kantonale Handänderungssteuer, die Notariats- bzw. Beurkundungsgebühr für den Kaufvertrag, die Grundbuchgebühr für den Eigentumseintrag und die Kosten für die Errichtung eines Schuldbriefs, wenn für die Hypothek ein neuer Schuldbrief nötig ist.