ETF-Rechner Schweiz (Sparplan & Gebühren)

Berechne das Endvermögen deines ETF-Sparplans über die Laufzeit – und sieh, wie stark TER und Ordergebühren die Rendite schmälern. Vergleich „mit Gebühren" gegen „ohne Gebühren".

Modellrechnung mit monatlicher Einzahlung und Zinseszins. Die TER wird laufend von der Rendite abgezogen, die Ordergebühr bei jeder monatlichen Ausführung von der Sparrate. „Ohne Gebühren" = volle Sparrate zur Bruttorendite (theoretisches Maximum). Die tatsächliche Marktrendite schwankt und ist nicht garantiert; Steuern und Depotgebühren sind nicht berücksichtigt. Alle Angaben ohne Gewähr.

Zinseszins lässt einen ETF-Sparplan wachsen

Ein ETF-Sparplan funktioniert simpel: Du investierst jeden Monat einen festen Betrag breit gestreut in einen Index-ETF. Über die Jahre wirkt der Zinseszins – die Erträge werfen selbst wieder Erträge ab, und das Vermögen wächst überproportional. Je länger die Laufzeit, desto stärker dieser Effekt: Der grösste Teil des Endvermögens entsteht in den letzten Jahren.

Gebühren sind der stille Renditefresser

Zwei Kosten nagen am Ergebnis: die Ordergebühr bei jeder Sparplan-Ausführung und die TER – die jährliche Gesamtkostenquote des ETF, die laufend im Kurs verrechnet wird. Weil diese Kosten auch den Zinseszins schmälern, summieren sie sich über Jahrzehnte zu erstaunlichen Beträgen. Der Rechner oben stellt darum „mit Gebühren" direkt dem theoretischen „ohne Gebühren" gegenüber, damit du den Gebühren-Effekt in Franken siehst.

Worauf es ankommt

Günstige Konditionen wirken über die Zeit wie eine Zusatzrendite: ein breiter Index-ETF mit tiefer TER und ein Broker mit niedrigen oder fixen Ordergebühren. Bei kleinen Sparraten fallen prozentuale Gebühren weniger ins Gewicht als ein hoher Fixbetrag – bei grossen Raten ist es umgekehrt. Spiel die Werte oben durch und vergleiche. Neben den Gebühren fällt beim Kauf in der Schweiz die Stempelsteuer (Umsatzabgabe) an; wer steueroptimiert vorsorgen will, prüft zusätzlich die Säule 3a.

Modellrechnung mit konstanter Rendite. Reale Märkte schwanken, Renditen sind nicht garantiert, und Steuern wie die Verrechnungssteuer auf Ausschüttungen sind nicht berücksichtigt. Keine Anlageberatung – alle Angaben ohne Gewähr.

Häufige Fragen

Wie viel wird aus einem ETF-Sparplan?

Das Endvermögen ergibt sich aus deiner monatlichen Sparrate, der Laufzeit und der erwarteten Rendite – dank Zinseszins wächst es überproportional. Beispiel: 500 Franken im Monat über 20 Jahre bei 6 % Rendite ergeben rund 230’000 Franken, bei eingezahlten 120’000 Franken. Gebühren schmälern dieses Ergebnis.

Welche Gebühren fallen bei einem ETF-Sparplan an?

Zwei Hauptkosten: die Ordergebühr (Courtage) bei jeder Sparplan-Ausführung – entweder ein Fixbetrag oder ein Prozentsatz der Kaufsumme – und die TER (Gesamtkostenquote) des ETF, die laufend vom Fondsvermögen abgezogen wird. Dazu können Depotgebühren und Währungskosten kommen.

Was ist die TER?

Die Total Expense Ratio (TER) ist die jährliche Gesamtkostenquote eines ETF, in Prozent des angelegten Kapitals. Breite Index-ETF liegen oft zwischen 0,05 % und 0,25 % pro Jahr. Sie wird nicht separat in Rechnung gestellt, sondern direkt im Kurs des ETF verrechnet – mindert also still die Rendite.

Wie stark schmälern Gebühren die Rendite?

Über lange Zeiträume erheblich, weil die Kosten auch den Zinseszins schmälern. Schon ein Unterschied von 1 Prozentpunkt bei den jährlichen Kosten kann über 20–30 Jahre Zehntausende Franken ausmachen. Der Rechner oben zeigt dir die Differenz zwischen „mit" und „ohne Gebühren" konkret.

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