Vermögenssteuer-Rechner (nach Kanton)

Schätze die jährliche Vermögenssteuer von Kanton und Gemeinde auf dein steuerbares Reinvermögen – mit Kantonsvergleich. Die Belastung unterscheidet sich zwischen den Kantonen um ein Mehrfaches.

Kantonsvergleich

Schätzung der jährlichen Vermögenssteuer (Kanton + Gemeinde) am Hauptort des Kantons, ledig, konfessionslos. Eingabe = steuerbares Reinvermögen (Vermögen minus Schulden minus kantonalem Sozialabzug/Freibetrag – der Wert aus deiner Steuererklärung). Stützpunkte aus den kantonalen Steuergesetz-Tarifen × Steuerfuss 2025 (Hauptort), dazwischen interpoliert. Für eine verbindliche Berechnung nutze den amtlichen ESTV-Steuerrechner. Alle Angaben ohne Gewähr.

Wer zahlt Vermögenssteuer?

Die Vermögenssteuer ist eine jährliche Steuer auf das Nettovermögen, die in der Schweiz nur Kantone und Gemeinden erheben – der Bund kennt keine Vermögenssteuer. Besteuert wird das gesamte bewegliche und unbewegliche Vermögen: Bank- und Postguthaben, Wertschriften, Liegenschaften zum Steuerwert, Fahrzeuge, Rückkaufswerte von Lebensversicherungen und mehr – nach Abzug der Schulden.

So entsteht das steuerbare Vermögen

Vom Bruttovermögen werden zuerst die Schulden abgezogen (Hypotheken, Kredite). Vom verbleibenden Reinvermögen zieht jeder Kanton einen Sozialabzug bzw. Freibetrag ab – nur der übersteigende Teil ist steuerbar. Diese Freibeträge liegen für Ledige grob zwischen 25’000 und 200’000 Franken (für Verheiratete höher). Gib im Rechner oben dein steuerbares Reinvermögen ein – den Wert nach diesen Abzügen, wie er in deiner Steuererklärung steht.

Die kantonalen Unterschiede sind gross

Wo du wohnst, entscheidet stark mit. Tendenziell tief ist die Vermögenssteuer in den Innerschweizer Kantonen Nidwalden, Obwalden, Schwyz und Uri sowie in Zug (dank hohem Freibetrag); deutlich höher in Genf, Waadt, Neuenburg und Basel-Stadt. Der Rechner oben zeigt dir den vollständigen Kantonsvergleich für dein Vermögen.

Vermögenssteuer nach Kanton

Datenbasis: Stützpunkte aus kantonalen Tariftabellen × Steuerfuss am Hauptort, plausibilisiert gegen ESTV-Grenzsteuersätze 2024; bei kleineren Kantonen Richtwerte. In deiner Wohngemeinde kann der Betrag abweichen. Für eine verbindliche Berechnung dient der amtliche ESTV-Steuerrechner. Alle Angaben ohne Gewähr.

Häufige Fragen

Wie wird die Vermögenssteuer in der Schweiz berechnet?

Vom Bruttovermögen werden die Schulden und ein kantonaler Sozialabzug abgezogen; auf das verbleibende steuerbare Reinvermögen wenden Kanton und Gemeinde ihren Vermögenssteuertarif (in Promille) an. Der Bund erhebt keine Vermögenssteuer – die Höhe hängt also allein vom Wohnkanton und der Gemeinde ab.

Wie berechne ich das steuerbare Vermögen?

Vom Bruttovermögen (Bank- und Postguthaben, Wertschriften, Liegenschaften zum Steuerwert, Auto, Rückkaufswerte usw.) ziehst du die Schulden ab. Vom verbleibenden Reinvermögen zieht der Kanton einen Sozialabzug bzw. Freibetrag ab – nur der übersteigende Teil ist steuerbar.

Wann muss man in der Schweiz Vermögenssteuer zahlen?

Erst oberhalb des kantonalen Freibetrags. Dieser liegt je nach Kanton und Zivilstand grob zwischen 25’000 und 200’000 Franken für Ledige (für Verheiratete höher). Unterhalb dieser Grenze fällt keine Vermögenssteuer an.

In welchem Kanton ist die Vermögenssteuer am tiefsten?

Tendenziell günstig sind die Innerschweizer Kantone Nidwalden, Obwalden, Schwyz und Uri sowie Zug (dank hohem Freibetrag). Deutlich teurer sind Genf, Waadt, Neuenburg und Basel-Stadt. Die Spreizung beträgt je nach Vermögen ein Mehrfaches.

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